Mikronährstoffe für den Körper

Was sind Mikronähstoffe?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Makro- und Mikronährstoffen. Bei Makronährstoffen handelt es sich um Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße. Mikronährstoffe hingegen sind zu allermeist Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Omega-Fettsäuren.

Viele dieser Mikronährstoffe werden unter Mithilfe der Bakterien gebildet und sind essentiell für unseren Körper. Ist die Darmflora jedoch beschädigt können nicht genug dieser Stoffe produziert werden und es kann zu einer Unterversorgung dieser kommen.

Bei einer langanhaltenden Unterversorgung von Mikronährstoffen kann es zu Störungen des Stoffwechsels, Blutgerinnungsstörungen, Störung des Immun- und Hormonsystems sowie zu Mineralien spezifischen Mangels kommen.

Wozu benötigt der Körper Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind an der Bildung von Zellen und somit an den Grundfunktionen unseres Körpers beteiligt. Ohne sie wäre die Erneuerung von Haut, Knochen, Muskulatur, Blutkörperchen, Nervenleitungen und die Bildung von Sekreten und Botenstoffen nicht möglich.

Mikro mag sich zwar klein anhören, aber sie erfüllen riesige Aufgaben in unserem Körper und sind nicht weg zu denken. Während der Pilz den Körper belastet und die Darmflora nicht wieder stabilisiert ist, ist es notwendig diverse Mikronährstoffe dem Körper zuzuführen, um eine ausreichende Versorgung mit diesen zu gewährleisten.

Bitterstoffe

Bei Bitterstoffen handelt es sich zwar nicht um Mikronährstoffe, sie sind für die Verdauung allerdings außerordentlich hilfreich. Bitterstoffe stärken unsere Verdauung und Immunfunktionen. Sie fördern die Produktion und Ausschüttung von Galle und unterstützen damit die Verdauung. Ebenfalls helfen sie bei der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie E, D, K und A.

Artischocken beispielsweise enthalten viele Bitterstoffe und sollten daher öfter mal auf dem Speiseplan stehen.

Wichtige Vitamine

Hier eine Auflistung der Vitamine und deren Hauptfunktionen:

VitaminWirkung im KörperNatürliches Vorkommen
ABeeinflussung der Sehkraft,
Zellwachstum und Erneuerung derHaut
Leber, Milchfett,
Fisch und vielen
Pflanzen
DCalciumaufnahmeFisch, Aufnahme
durch UV-Strahlung
EZellerneuerung, Stärkung
Immunsystem,
Entzündungshemmend
Pflanzenöle,
Vollkornprodukte
K1Blutgerinnung, KnochensyntheseEier, Leber, Grünkohl
B1Kohlenhydratstoffwechsel,
Schilddrüsenfunktion, Nieren
Fleisch, Erbsen,
Haferflocken
B2Gegen Migräne, Merkfähigkeit,
Konzentration
Fleisch,
Vollkornprodukte,
grünes Blattgemüse
B3Haut, Nägel, Verwertung von
Makronährstoffen
Mageres Fleisch, Fisch,Hefe
B5Wundheilung, Verbesserung
Abwehrreaktion
Leber, Weizenkeime,
Gemüse
B6Schutz vor Nervenschädigung,
Eiweißstoffwechsel
Leber, Kiwis,
Kartoffeln
B7Schutz vor Hautentzündungen,
Haut, Haare, Nägel
Leber, Blumenkohl
B9HautLeber, Weizenkeime,
Kürbis
B12Rote Blutkörperchen,
Nervenfunktion
Leber, Fisch, Milch
CSchützt vor Infektionen, stärkt
Bindegewebe
Zitrusfrüchte,
Sanddorn,
Paprika, Kartoffeln

Wichtige Mineralstoffe

Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, welche der Körper nicht selbst produzieren kann und daher durch die Nahrung aufgenommen werden müssen. Mineralstoffe werden in zwei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt.

Mengenelemente:

  • Calcium
  • Chlor
  • Kalium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Phosphor
  • Schwefel

Spurenelemente (Essentiell für Menschen):

  • Eisen
  • Iod
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Zink

Mineralstoffen werden Funktionen wie die Nervensignalteilung nachgesagt. Sie sind ebenfalls ein häufiger Bestandteil von Hormonen.

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