Was sind Candida Ursachen (Candidose)?

Hier werden die häufigsten Candida Ursachen für eine Überbesiedelung von Candida, auch Candidose genannt, vorgestellt.

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Candida Ursachen
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Die Candida Ursachen schlecht hin, Erhöhte Gabe von Antibiotika

Antibiotika ist eine der häufigsten Candida Ursachen. Durch den Einsatz von Antibiotika sollen schädliche Bakterien abgetötet werden. Allerdings unterscheidet es nicht zwischen schädlichen oder gutartigen Bakterien, welche zu einer Vielzahl im Verdauungstrakt vorkommen. Selbst eine einmalige Gabe von Antibiotika kann ausreichen, um das Risiko für eine Pilzinfektion zu erhöhen. Die Darmflora wird bei der Einnahme so stark dezimiert, dass es zu vereinfachten Bedingungen für Pilze kommt. Sind die guten Bakterien erst einmal durch das Antibiotikum abgetötet, kann der Pilz mühelos ihren Platz einnehmen.

Meiner Auffassung nach wird Antibiotika heutzutage viel zu leichtfertig verschrieben. Bei leichten Infektionen, wie Schnupfen, Husten oder anderen Lappalien, wird ohne die Anwendung eines Abstriches, direkt Antibiotika verordnet. Die Auswirkungen sind hierbei als außerordentlich negativ zu betrachten, da Antibiotika bei Virusinfekten keinerlei Wirkung aufweist. Es ist ausschließlich gegen bakterielle Infektionen wirksam.

Weiterhin ist die zu schnelle Verabreichung von Antibiotika ein Grund dafür, dass vermehrt Resistenzen gegen diverse Antibiotika auftreten, weil sich die Bakterien an dieses gewöhnen. Aus diesem Grund sorgen Antibiotika resistente Erreger in Krankenhäusern zu großen Problemen. Ist die Darmflora der Schleimhäute erst einmal durch die Einnahme von Antibiotika geschwächt, ist der Weg nicht nur für Pilze, sondern auch für Viren frei.

Lange Cortison Einnahme

Die lange Einnahme von Cortison kann den Pilzen ebenfalls dabei Helfen, sich im Körper auszubreiten und zu einer Candidose führen. Das Cortison schwächt das körpereigene Immunsystem und gibt den Pilzen die Möglichkeit, sich im menschlichen Körper auszubreiten.

Übermäßiger Zuckerkonsum

Zucker ist nicht nur die Lieblingsenergiequelle der Menschen, sondern auch die von Pilzen. Dieser ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Oftmals ist den Konsumenten gar nicht bewusst, dass Zucker in so gut wie allen fertigen und verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist. Beispiele hierfür sind Wurstwaren und die Packung Chips, die wir am Abend vor dem Fernseher genießen.

Der übermäßige Konsum führt zu einem wahren und unermesslichen Überangebot für den Pilz. Ein waschechtes Schlaraffenland für Candida. Wenn also die Nahrungsbedingungen für Pilze besser sind, als die für unsere guten Bakterien, kann sich dieser besser, stärker und schneller ausbreiten. Die Bakterien sind machtlos und verlieren den Kampf gegen Candida. Zucker ist somit gleich nach Antibiotika, eine der größten Candida Ursachen.

Schwermetallbelastung als Candida Ursachen

Schwermetalle sind ebenfalls ein Grund für die Entstehung von Candidosen. Metalle wie zum Beispiel Blei und Quecksilber, belasten den menschlichen Körper. Sie stören das Immunsystem, die Darmflora und den Hormonhaushalt des Körpers.

Quecksilber ist hierbei besonders hervorzuheben. Es war Bestandteil von Amalgamfüllungen der Zähne, welche heutzutage zum Glück nicht mehr verwendet werden. Durch Kauen kommt es zum Abrieb des Quecksilbers und somit wird es im Körper aufgenommen. Es setzt sich in Körperdepots fest und blockiert viele Körperfunktionen.

Menschen ohne Amalganfüllungen sind aber nicht vollständig vor einer Schwermetallbelastung durch Quecksilber befreit. Sollte die Mutter während der Schwangerschaft Amalganfüllungen gehabt haben oder mit Schwermetallen belastet gewesen, nimmt der Fötus automatisch das freigesetzte Quecksilber, regelrecht wie ein Schwamm auf. Deswegen sind viele Menschen heute, selbst ohne Amalgamfüllungen, mit viel zu viel Quecksilber belastet.

Amalgamfüllungen sollten unbedingt fachgerecht von einem Zahnarzt entfernt werden. Das ausleiten der Schwermetalle kann durch einen fachkundigen Heilpraktiker erfolgen. Es gibt jedoch auch sehr effektive natürliche Möglichkeiten um Schwermetalle aus dem Körper zu leiten.

Psychologischer Stress

Was schon lange vermutet war, hat die Forschung im Bereich der Psychoneuroimmunologie jetzt bestätigt. Stress ist kontraproduktiv für das Immunsystem. Wenn man langen Phasen von Stress ausgeliefert ist, wird das Immunsystem geschwächt und der Pilz hat es um ein vielfaches leichter den Körper zu besiedeln und zu belasten.

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